Sächsische Einradmeisterschaft im Downhill und Trial
Hallo, Tortz der beiden sehr ruhebedürftigen Feiertagen in Sachsen veranstalten wir das Einradtreffen GMTW 2011 (German Muni und Trial Weekend) vom 22-25.4.2011 in Radebeul. Wer noch ein gesponsertes (municycle.com und QU-AX) T-Shirt, seiner Farbwahl und Grösse haben will sollte sich schnell anmelden unter www.gmtw2011.de und dort sein Farbwunsch mit angeben. Mit sächsischer Einradmeisterschaft im Downhill und Trial! Bis zum 8.4. sind noch vergünstigte anmelde Preise. Fuer Schlechtes Wetter haben wir neben dem Jugendclub, eine Turnhalle auf dem Gelaende. Wir suchen natuerlich noch Helfer, die das super Feeling dann kostenlos mitterleben. bis dahin viel Spass Peter zur Zeit gelplantes Programm. Karfreitag, 22.4.2011 14 Uhr Flat und Street im Skatepark Lingner Allee Dresden 17 Uhr Anreise der Teilnehmer auf dem Mohrenhausgelände kein Wettkampf, kein Lagerfeuer! Samstag, 23.4.2011 9 Uhr Frühstück 10 Uhr Einfahren Downhillstrecke 11 Uhr Downhill 14 Uhr Uphill 16 Uhr Dual Cross (Ausscheidungsrennen: zwei Fahrer gegeneinander) Focus Disziplin Dual Slalom (Dual Cross) am Taste of Mud 2011, 19 Uhr Abendbrot bis 22 Uhr Lagerfeuer wenn möglich Sonntag, 24.4.2011 9 Uhr Frühstück 10-12 Uhr Trial (Anfaenger) 14-16 Uhr Trial (Fortgeschrittene) 17 Uhr Pallettenweitsprung 18 Uhr Pallettenhochsprung bis 21 Uhr Abreise, Verlassen des Mohrenhaus-Geländes Unterkunft im Jugendclub Dresden oder privat. Ostermontag, 25.4.2011 gemeinsames Frühstück Citytrial in Dresden
Lachen hilft heilen
Lachen hilft heilen
Doch vor allem diente die fröhliche Feier einem guten Zweck: „Wir berichten von unserem besonderen Kampf gegen Leukämie und stellen ,Lachen hilft heilen‘ vor”, kündigte Vereinsvorsitzender Torsten Fisch an.
Aber bevor der Panitzscher über das Projekt berichtete und Clowns Schabernack trieben, rollten die Borsdorfer Einradfahrer in die „Manege” und zeigten, was sie schon alles können. Fünf sind die jüngsten, um die 13 Jahre die ältesten Radsportlerinnen. Hockey spielen, Kreise oder Figuren und sogar rückwärts fahren wie Kim – all das kann man mit den speziellen Rädern. Doch neben Sport, Spaß und Freundschaft ist für die Mütter von Sophie, Michelle oder Selina auch der gesundheitliche Aspekt wichtig: „Der Rundrücken ist weg – die Haltung da”, freuen sich die Eltern.
Haltung zeigte auch Nele: als Schlangentänzerin. Die kleine Panitzscher Schülerin wurde von Clown Balli auserwählt: „Ich suche ein Mädchen, das absolut keine Angst hat.” Zunächst brauchte Nele nur einen Zauberstab über eine dubiose Schachtel kreisen zu lassen. Da tat sich erstmal gar nix. Aber dann zog das unerschrockene Mädchen doch tatsächlich eine Schlange aus der Kiste! Zugegeben eine aus Plüsch, doch das wusste sie ja vorher nicht. Zudem musste sich Nele kurz darauf auch noch zur Schlangentänzerin qualifizieren. Als Dank für ihren mutigen Einsatz gab’s ein „französisches Eichhörnchen”. Die einem kleinen Hund ähnelnde Figur hatte Balli zuvor aus einem Luftballon modelliert. Weitere lustige, bunte Figuren, verteilt an die Panitzscher Mädchen und Jungen, folgten.
Ebenso ein Spaß auf den anderen: Die Brüder Lilliput und Maxiput, die fröhliche Erika und all die anderen Klinikclowns vom Verein „Lachen hilft heilen” eroberten die Kinderherzen. Was für eine tolle, mitreißende Stimmung! Ja, da kann man sich gut vorstellen, wie die ehrenamtlich tätigen „Vereins-Ärzte” mit den roten Nasen ihre kleinen Patienten zum Lachen bringen. Der Verein „Lachen hilft heilen” unterstützt Kinder und Erwachsene mit lebensbedrohlichen Krankheiten aber auch, indem er über Leukämie und die Transplantation von Knochenmark beziehungsweise Blutstammzellen informiert. „Wir wollen dabei helfen, geeignete Spender zu gewinnen”, so Torsten Fisch. Deshalb sollen der Panitzscher Veranstaltung viele weitere folgen. Die jungen Einradkünstler und der gemeinnützige Verein werden sich weiter gemeinsam engagieren, um zu informieren und Schwerkranken neue Hoffnung zu geben.
Einradler rollen ins Guiness-Buch
Quelle: LVZ vom 28.April 2010
Borsdorf (ih). Den Blick voraus, gerade und aufrecht sitzt Kim im Sattel, die Arme sind locker am Körper und nicht etwa am Lenker – den gibt‘s ja auch gar nicht: Kim rollt mit dem Einrad durch die Halle. Die neunjährige Schülerin gehört zu jenen Mädchen und Jungen, die in dem neuen Borsdorfer Turnhalle diese besondere Sportart erlernen.
Ob Kurven oder Propeller fahren mit den Freundinnen Beverly und Jennifer – in den wenigen Wochen, seitdem der Verein besteht, hat Kim schon kleine Kunststücke gelernt. Und, staunt ihre Mutter, sie fährt nicht nur sicher, sie hat auch ein unglaubliches Gleichgewichtsgefühl bekommen. Das brauch ich auch, sonst fall ich ja nach vorn oder hinten, ergänzt die kleine Einradkünstlerin. Macht es Kim vor allem Spaß, schätzt Mutter Ines Rudolph darüber hinaus, dass auch Konzentrationsvermögen, Ausdauer und andere Fähigkeiten geschult werden. Immer donnerstags geht Kim zum Training in die Borsdorfer Turnhalle. Manche sind seit Jahresbeginn dabei, andere noch neu. Allen ist die Freude an der relativ seltenen Sportart anzumerken. Kleine Erfolge werden gemeinsam beklatscht – von den Eltern, die am Hallenrand zuschauen und den kleinen Radlern selbst. Sie helfen sich gegenseitig, stützen sich ab und flitzen auch gern mal ein par Meter um die Wette. Und wie lernt man das alles? Schritt für Schritt wie jede andere Sportart auch, sagt Trainer Torsten Fisch. Natürlich fällt es manchen am Anfang schwer, gerade zu sitzen, doch nach und nach verbessern sich Rückenmuskulatur und Gleichgewichtssinn. Und auch das Auf- und Absteigen will geübt sein. Anfängern hilft die Sprossenwand, man kann aber auch aus zwei sich gegenüberstehenden Kästen eine Gasse bilden und hindurch fahren. Natürlich gebe es dabei auch unfreiwillige Abstiege, so der Übungsleiter. Torsten Fisch hat selbst als Kind begonnen. Ich habe es mir nach und nach selbst beigebracht und bin erst später einem Verein beigetreten. 1982 wurde der gebürtige Westberliner sogar Kunstradmeister. Mittlerweile lebt der leidenschaftliche Radsportler schon fast 15 Jahre in Borsdorf, ist Mitglied im Gemeinderat und hat sein Hobby mit eigenem Geschäft zum Beruf gemacht. Im Leben des Familienvaters dreht sich also fast alles um den Radsport. Davon möchte er noch mehr begeistern und ein großes Einradtreffen auf die Beine stellen. Wo? – in Borsdorf natürlich! Gemeinsam wollen wir ins Guinessbuch der Rekorde rollen. Die Veranstaltung soll darüber hinaus einem guten Zweck dienen und dem Verein Zusammen gegen den Krebs zugute kommen. Jährlich erkranken 9000 Menschen an Leukämie. Ich habe selbst
Freunde, die von der Krankheit betroffen sind. So Fisch. Der gemeinnnützigen Verein „Zusammen gegen den Krebs“ will helfen, Projekte auf den Weg zu bringen, die noch bessere Therapien schaffen, um beispielsweise Rückfälle zu minimieren. Deshalb freuen wir uns über viele neue Mitglieder, ganz gleich ob jung oder alt, die in unserem Verein Sport treiben möchten.
Das müsste doch eigentlich klappen. Denn was viele nicht wissen: In Borsdorf wurde schon einmal Kunstrad gefahren! Ich habe in meiner Kindheit Radball gespielt, erzählt der gebürtige Zweenfurther und stellvertrtende Bürgermeister Peter Großmann. Schön, das es jetzt wieder auflebt. Darüber freut sich auch Horst Dworniczak. Zwischen 1948 und 1960 gehörte er der BSG Fortschritt Borsdorf/Zweenfurth an. Es gab Kunstrad, Einrad und Radball – Träger war die Kunstlederfabrik Borsdorf, berichtet der Zweenfurther. Zuerst haben wir mit dem Übungsleiter Langhammer im früheren Kaffeebaum trainiert, später im Saal des ehemaligen Zweenfurther Gasthofs. Die Räder waren teilweise noch von vor dem Krieg. Reparaturen haben wir selbst durchgeführt, neben dem Saal hatten wir eine kleine Werkstatt. Die Radakrobaten von einst führten ihre Künste bei Veranstaltungen vor und waren in der Kreisklasse im guten Mittelfeld. Es gab eine schöne Harmonie untereinander. Ein Rad hat Horst Dworniczak auch noch aufgehoben. Das könnte er präsentieren, wenn die Borsdorfer und Einradsportler aus allen Himmelsrichtungen in der Parthekommune ins Guiness-Buch der Rekorde rollen.







